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OBERON

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Oberon ist eine Weiterentwicklung der Programmiersprache Turbo Pascal und Modula durch Prof. Niklaus Wirth.

Oberon ist eine hybride Sprache und vereinigt objektorientierte und traditionelle, imperative Sprachmittel mit Klassen und Objekten.

Im Gegensatz zu Java besitzt es keine Basisklasse, Klassen werden in Modulen deklariert und ein Modul kann mehrere Klassen enthalten.

Klassen sind Records (Zeiger auf Records), die neben Daten auch Methoden (Prozeduren) enthalten.

Das Objekt, an das eine Meldung geschickt wird, nennt man Empfänger.

Der formale Empfänger-Parameter steht vor jedem Methodennamen.

Zur welcher Klasse eine Methode gehört, ist aus dem Typ ihres formalen Empfänger-Parameters ersichtlich.

In anderen objektorientierten Sprachen wird der Empfänger als versteckter Parameter übergeben, z.B. bei Java ist es der vordeklarierte Name 'this', den man auch weglassen darf.

Vererbung: Oberon erlaubt nur von genau einer Oberklasse zu erben.

Die Unterklasse erbt sämtliche Daten aller ihrer Oberklassen entlang der Vererbungshierarchie.

Da in Oberon die Klassen Zeiger auf Records sind, auf deren Daten man von auen zugreifen kann, gilt in Oberon:

Nicht die Klasse ist für das Verstecken ihrer Daten zuständig, sondern das Modul, in dem sie implementiert ist.

Eine Prozedur hat die Möglichkeit auf alle Daten der Klassen innerhalb eines Moduls in Oberon zuzugreifen

(In Java sind die Klassen statt in Modulen in Packages zusammengefat).



Mehrfachvererbung wird von Oberon nicht Unterstützt.

Oberon kennt keine Threads, Synchronisation, sprünge (goto) und Semaphore.


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