Diskette
Diskette
von Alexander Kirk
Letzte Änderung am
Sonntag, 16. Juli 2000, 0:00 (v1)
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Disketten sind die einfachste Form austauschbarer Datenträger, die gelesen und beliebig oft gelöscht und erneut beschrieben werden können.
Sie existieren seit der Entwicklung des
PCs schon weitaus länger als
Festplatten, die seinerzeit für den
PC-Markt unerschwinglich waren.
Im Laufe der Zeit haben sich das Format der Disketten und die gespeicherte Datenmenge drastisch verändert:
Lange Zeit war die biegsame 5,25-Zoll-Diskette mit einer Kapazität von 360
KByte das Ma der Dinge, mit dem
AT kam dann die Erweiterung auf 1,2
MByte.
Die kleine 3,5-Zoll-Diskette war mit der Ursprungskapazität von 720
KByte eine deutliche Weiterentwicklung aus dem Hause
IBM, schon bald erfolgte auch hier die Kapazitätssteigerung auf 1,44
MByte.
Zur Zeit gibt es mehrere Alternaviten zur herkömmlichen Diskette: die
ZIP-Disk ist mit 100 bzw. 250
MB das beliebteste
Medium, ist aber nicht zu den alten 3,5 Zoll Disketten
kompatibel.
Nicht so die SuperDisk von Fuji und Sony: sie ist abwärtskompatibel, bietet aber "nur" 120
MB Platz.
Obwohl es keine Diskette ist, muss man die
CD-ROM als gröten Konkurrenten betrachten, denn durch
CD-Writer können diese beschreiben werden und bieten 650
MB Platz.
Mit der Vernetzung gewinnt aber auch ein anderer
Dienst an Bedeutung: Das Versenden ist oft unkomplizierter als mit Disketten zu hantieren, wobei diese leicht
Datenfehler aufweisen können.
Macintosh-Computer haben mit 800
KByte und 1,4
MByte etwas andere Formate, so da Disketten nicht ohne spezielle
Programme ausgetauscht werden können.
Bei Disketten berührt der Schreib-/Lese-Kopf die Oberfläche der rotierenden Magnetscheibe, so da sie sehr anfällig gegen Verschmutzung sind.
Zum Schutz vor versehentlichem Löschen bieten Disketten einen Löschschutz, der bei 5,25-Zoll-Disketten durch das Verdecken einer Gehäuseaussparung, bei 3,5-Zoll-Disketten über einen kleinen Schieber am Gehäuse realisiert wird.