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Multi-Tasking

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Unter Multitasking ist die Fähigkeit des Betriebssystems gemeint, mehrere Programme bzw. Prozesse gleichzeitig zu bearbeiten. Während z.B. eine Datenbank noch Datensätze sortiert, aktualisiert oder sichert, kann der Anwender z.B. Briefe in Textverarbeitung schreiben, und im Hintergrund überwacht ein Programm den Kalender bzw. ein Diagnoseprogramm, und alarmiert den Anwender gegebenfalls, so wenn ein wichtiger Termin näher rückt oder ein Systemfehler gefunden wurde.

Grundsätzlich werden zwei Arten von Multitasking unterschieden: Kooperatives und Preemptives Multitasking. Beim kooperativen Multitasking werden die anstehenden Aufgaben in eine Zeitschiene unterteilt, meinetwegen 10 ms für eine Applikation, danach kommt die nächste Aufgabe. Dieses Verfahren ist vollkommen ausreichend, wenn eine Büroanwendung betrieben wird und im Hintergrund ein E-Mail-Client startet bzw. eine Nachricht empfängt. Jedoch stöt es bei komplexen oder einer Vielzahl von Aufgaben an seine Grenzen und es kann passieren, dass das System wesentlich langsamer läuft oder sich sogar festfährt. Das war übrigens, das Problem, was man dem Mac OS bis zur Version 9 vorhielt. Nun steht jedoch Preemptives Multitasking zur Verfügung. Dabei werden den Aufgaben Prioritäten vergeben. Prozesse, die also Unmengen an Systemressourcen verbrauchen erhalten die niedrigste Priorität, während Aufgaben, die nur kurz das System beanspruchen sofort abgearbeitet werden können, so werden Systemressourcen möglichst schnell wieder freigegeben, da kleine Aufgaben, wie der Alarm oder das Empfangen von Nachrichten, das System nicht unnötig belasten.

Dies alles klingt zwar toll, hat aber noch wenig mit echtem Multitasking zu tun, dafür werden nach wie vor Mehrprozessorsysteme benötigt, z.B. ein Dual Power Mac G4.
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