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Jitterkorrektur

Jitterkorrektur


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Der Hintergrund in Kürze: Audiotracks besitzen keine Header mit Adressinformationen in den Sektoren, mit deren Hilfe der Laser des Lesegeräts exakt auf gewünschten Positionen landen' kann. Was an sich noch nicht so schlimm wäre. Da aber leider beim digitalen Auslesen in den seltensten Fällen ein steter Datenstrom vom Audiotrack auf Festplatte stattfindet, sondern immer wieder mal der Lesevorgang kurzfristig unterbrochen und wieder aufgenommen wird, hat der Laser Probleme, den Punkt des Leseabbruchs auf CD wieder zu finden und exakt dort weiter zu lesen.

Entweder werden dann ein paar Blöcke vor dem Abbruch doppelt gelesen oder einige nach dem Abbruch ausgelassen - was mehr oder weniger grauenhaft klingende Tracks hinterlässt. Gute CD-ROM-Laufwerke besitzen selbst bei hohen Lesegeschwindigkeiten eine akkurate Technik, die dieses Problem der Vergangenheit angehören lässt, schlechtere bedürfen ein Eingreifen der Software: die sogenannte Jitter-Korrektur. Diese liest ein paar Blöcke vor dem ungefähren Punkt des Abbruch und ein paar dahinter und vergleicht diese mit den zuletzt geschriebenen Daten, so dass der exakte Anschluss heraus gefunden wird. Der Vorteil dieser Technik liegt in sauberen Audiodateien ohne Knackser und/oder Aussetzer. Der Nachteil in einer längeren Lesedauer, da die Jitter-Korrektur natürlich Zeit kostet.

Wird die ursprüngliche Audio-Resynchronisierung (also keine Jitter-Korrektur) aktiviert, vertraut das Brennprogramm Deiner Wahl vollständig auf der Fähigkeit des Laufwerks, einen fehlerfreien Audiostrom zur Festplatte zu garantieren. Hiermit wird die höchstmögliche Auslese-Geschwindigkeit erzielt. Voraussetzung ist allerdings ein leistungsfähiges CD-ROM-Laufwerk. Verfügst Du über keines, sind Fehler in der auszulesenden Musikdatei vorprogrammiert.
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