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Die Abkürzung "RISC" steht für "reduced instruction set computer" ("Computer mit reduziertem Befehlssatz"). Die RISC-Technologie wird bei einigen modernen Prozessoren wie dem PowerPC-Chip, dem Alphachip und auch dem Pentium verwendet.

Im Laufe der Entwicklung von Prozessoren wurden deren Befehlssätze immer umfangreicher und komplexer. Damit wollte man mehr Leistung erzielen. Im Endeffekt jedoch führte diese Entwicklung nicht zum gewünschten

Ergebnis.

Einige Experten wiesen bereits vor Jahren darauf hin, da der entgegengesetzte Weg richtig sei, da rund 80 % der durch die Programme aufgerufenen Befehle lediglich rund 20 % des Befehlsumfangs beträfen.

Nach jahrelangem Streit der Experten wurde die Idee der RISC-Prozessoren mit deutlich reduziertem Befehlssatz in die Praxis umgesetzt. Die herkömmlichen Prozessoren wurden im Unterschied dazu CISC-Prozessoren ("Complex Instruction Set Computer", "Computer mit komplexem Befehlssatz") genannt.

Die Reduktion und Optimierung des Befehlssatzes ermöglichte einen einfacheren Aufbau und daraus resultierend eine deutlich schnellere Verarbeitung der meisten Aufgaben.

Komplexe Befehle, die nun nicht mehr im Befehlssatz enthalten sind, müssen jedoch durch eine Folge von Maschinenbefehlen realisiert werden.

Nachdem eine Zeitlang bevorzugt die reine RISC-Architektur angewandt wurde, gehen die Hersteller in letzter Zeit auch zu einer Vermischung von RISC und CISC über, so da hier oft - wie beim Pentium - keine klaren Grenzen mehr gezogen werden können.
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