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AGP

AGP

von Alexander Kirk
Letzte Änderung am Montag, 26. Oktober 1998, 0:00 (v1)

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AGP steht für Accelerated Graphics Port (übersetzt: "beschleunigte Grafikschnittstelle") und bezeichnet einen weiteren Einschub auf dem Mainboard, in den eine Graphikkarte eingesteckt wird. Das besondere am AGP ist, dass er der Grafikkarte den Hauptspeicher zur Auslagerung an Grafikdaten zur Verfügung stellt.

Genauergesagt wird eine Direktverbindung zwischen dem Grafikkartenspeicher und dem Arbeitsspeicher des Computers reserviert, wodurch eine direkte Datenübertragung zwischen diesen beiden Speichern möglich wird.

Dadurch werden schnellere und flüssigere Bewegungen ermöglicht als bei herkömmlichen Systemen, bei denen die Daten über den standardmäigen Bus (in der Regel PCI-Bus) übertragen werden.

Ein weiterer Vorteil des AGP ist, da sich komplexe Bildelemente wie Texturen im Computer-Arbeitsspeicher ablegen lassen. Bei herkömmlichen Grafikkarten muten derartige Elemente dagegen aus Geschwindigkeitsgründen im Bildspeicher der Grafikkarte gespeichert werden; entsprechend gro mute dieser ausfallen.

AGP-Grafikkarten kommen folglich mit einem kleineren Bildspeicher aus. Die Taktfrequenz des AGP liegt bei 66 oder 133 MHz (der PCI-Bus arbeitet lediglich mit 33 MHz). Die bertragungsgeschwindigkeit erreicht bis zu 533 Megabyte pro Sekunde. Zur Nutzung von AGP wird neben einer AGP-Grafikkarte eine spezielle Systemplatine mit AGP-Chipsatz benötigt.
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